Automatisches Parken zeigen neue Perspektiven. Automatisches Parken ermöglicht es dem Investor, Architekten und Planer, im wahrsten Sinne des Wortes in alle Richtungen zu denken. Allein deshalb ist automatisches Parken konventionellen Ansätzen, den ruhenden Verkehr zu beherrschen, in ökonomischer, ästhetischer und sicherheitsrelevanter Hinsicht überlegen. Und wenn man es richtig bedenkt, ist automatisches Parken auch ökologisch gesehen, weit voraus.
PKW werden in Fahrtrichtung in den Transferraum eingefahren, auf Überstand geprüft, mannlos über den Drehtisch, oder direkt über das Regalbediengerät mit einer Fördereinrichtung den freien Stellflächen im Regalblock zugeführt - und bei Abholung wieder in Fahrtrichtung dem Transferraum zurückgeführt. Der Fahrer betritt das Parksystem nicht.
Zum Parken wird der PKW nach dem Einfahren, der Prüfung der Position und dem Aussteigen der Insassen auf einem Drehtisch in Ausfahrrichtung gedreht und dann positioniergenau den Fördermitteln der Anlage übergeben. Durch den Drehtisch kann die Fahrtrichtung in beliebigem Winkel im Transferraum angeordnet werden.
Mit einem automatischen Parksystem lassen sich bis zu zweimal mehr Stellplätze schaffen. Das ist auf die kurzen Verfahrwege innerhalb des Systems und dem linear verfahrenden Regalbediengerät zurückzuführen. Es basiert auf einer horizontalen X- und einer vertikalen Z-Achse sowie einer horizontalen Teleskopachse zum Bedienen der Regalfächer innerhalb des Regalblocks.
Der freistehende Regalblock mit angehängter Fassade oder der in einen Raum integrierte Regalblock ist als Stahlkonstruktion ausgelegt. Die Regallagerung der PKW erfolgt auf Paletten. Anstelle der Stahlkonstruktion kann auch eine Betonkonstruktion zum Einsatz kommen. Dann werden die Laufschienen für die Paletten auf den Betonzwischendecken der Parkebenen verankert.